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Putzstein Test-Überblick, Vergleich, Erfahrungen und Kaufberatung 2020/2021

Putzen – für den einen Zeitvertreib und für den anderen ein Graus. Als angehender Erwachsener, Student oder nach dem ersten Auszug fängt häufig erst das eigenständige Putzen des Haushalts an, das den Laien überfordert. Zahlreiche Putzmittel, für jede Oberfläche einen anderen Lappen und jegliche Hilfsmittel zum Schrubben. Wesentlich simpler ist der Putzstein, der fast jede Oberfläche schonend reinigt und sie danach mit einem Schutzfilm versieht. Dadurch fällt das Reinigen nicht nur leichter, sondern erspart auch das Kaufen weiterer Reinigungsmittel.

Putzstein Test

Putzstein Test und Vergleich

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Letzte Aktualisierung am 15.05.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Putzstein Test:

Was ist ein Putzstein?

Der Putzstein ist erhältlich in einer Dose mit zusätzlichem Schwamm, mit dem der Anwender die Paste verteilen kann. Er ist kein fester Stein, sondern eine zähe und stark konzentrierte Paste. Er besteht hauptsächlich aus Seife und weiteren Zusatzstoffen, wie beispielsweise Aktivkohle. Daher kommt auch die gräuliche Verfärbung der Paste, die nach dem Abwaschen jedoch keine dunklen Spuren auf den Oberflächen hinterlässt.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz ist immer dann sinnvoll, wenn Personen mit einem geringen Budget möglichst viele Oberflächen reinigen wollen. Darüber hinaus ist der Putzstein für Personen geeignet, die umweltbewusst leben, denn der Putzstein ersetzt mehrere Reinigungsmittel und ist biologisch abbaubar.

Wie funktioniert ein Putzstein?

Ein Putzstein besteht aus Seife, Polierkörpern und Aktivkohle. Die Seife sorgt dafür, dass sich Fettreste lösen und die behandelte Oberfläche parfümiert ist. Die Polierkörper sind feine Steine aus Kreide oder Schiefer, die durch den Schwamm auf der Oberfläche aneinander reiben. Durch das Reiben tragen die Polierkörper Schmutzpartikel von der Oberfläche ab und lassen diese glänzen. Die Aktivkohle verleiht der geputzten Fläche einen Schutzfilm, der vor Ablagerungen schützt.

Welche Arten von Putzsteinen gibt es?

Hersteller von Putzsteinen werben damit, dass ihre Produkte universell auf Oberflächen einsetzbar sind. Allerdings sind manche Putzsteine auf spezielle Oberflächen oder Einsätze spezialisiert, weshalb diese sich lohnen. Hinzu kommen scheuerfreie und nicht-scheuerfreie Putzsteine, die bei falscher Anwendung für Kratzer auf empfindlichen Oberflächen sorgen oder den Schmutz nicht entfernen. Folgende Arten von Putzsteinen sind erhältlich:

Nicht-scheuerfreie Putzsteine

Nicht-scheuerfreie Putzmittel sind Putzmittel, die grobe Putz- und Polierkörper enthalten. Selbiges gilt für flüssige Reinigungsmittel wie die Scheuermilch. Daher eignen sich nicht-scheuerfreie Putzsteine besonders für harte Oberflächen wie Marmor. Auf einer weichen Plexiglasscheibe sorgt ein nicht-scheuerfreier Putzstein hingegen für tiefe Kratzer.

Scheuerfreie Putzsteine

Scheuerfreie Putzsteine sind mit einer Paste versehen, die feinste Polierkörper enthält. Diese zerkratzen selbst weiche Oberflächen nicht und eignen sich daher für Plexiglas oder das Reinigen von Fenstern. Allerdings ist die Putzkraft begrenzt, denn die feineren Partikel tragen Flecken und Fett schlechter ab.

Der Keramik Putzstein

Der Herd und die Spüle sind die Orte in der Küche, die am meisten von Essensresten, Fett- und Kalkbelägen betroffen sind. Daher gelangt ein herkömmlicher Putzstein an seine Grenzen. Der Keramik Putzstein hingegen entfernt selbst hartnäckigsten Kalk oder durch Fett verursachte Flecken.

Der Grill Putzstein

Der Grill Putzstein ist zwar hauptsächlich für den Grill, kann aber auch in der Küche auf einem Rost eingesetzt werden. Er ist noch effektiver gegenüber Fettflecken und entfernt mühelos eingebrannte Reste auf dem Grill. Hierfür sind gröbere Kreide- und Schieferpartikel in der Paste, die ungeeignet für empfindliche Oberflächen sind.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Putzsteins?

Die Vorteile

Der größte Vorteil des Putzsteins ist dessen Vielseitigkeit. Er lässt sich auf nahezu allen Oberflächen verwenden, sodass er in der Küche, dem Bad oder sogar im Garten seine Reinigungskraft entfaltet.

Hinzu kommt, dass der Putzstein sehr ergiebig ist. Der Anwender reibt zuerst den feuchten Schwamm in den Putzstein, sodass dieser einen Schaum bildet. Im Anschluss nimmt er den Schwamm und verreibt den Schaum inklusiver weniger Partikel auf der Oberfläche. Dadurch trägt der Schwamm nur kleinste Teile des Putzsteins ab, sodass der Anwender ihn häufig benutzen kann.

Letztlich reinigt der Putzstein nicht nur die Oberfläche, sondern versiegelt diese. Nach der Anwendung mit einem Putzstein verbleibt auf der behandelten Oberfläche eine dünne Schutzschicht aus Aktivkohle und weiteren Stoffen, die dafür sorgt, dass Wasser abperlt und sich Fett sowie Kalk schlechter festsetzen. Daher eignet sich der Putzstein auch zur Behandlung von Sneakern, denn die behandelte Gummisohle verschmutzt weniger.

Vorteile auf einen Blick:

  • vielseitig im Haushalt einsetzbar
  • ergiebig und günstig
  • versiegelt Oberflächen

Die Nachteile

Ein Putzstein ist nicht für jede Oberfläche geeignet. Zwar ist die Paste vielseitig einsetzbar, aber auf lackierten, empfindlichen und offenporigen Oberflächen sollte der Putzstein nicht eingesetzt werden. Besonders Autolack, Aluminium oder Acrylglas verkratzen die feinen Partikel.

Hinzu kommt, dass die meisten Putzsteine anfangen zu schimmeln. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Laien den nassen Putzstein verschließen, sodass die Feuchtigkeit nicht nach außen dringt. Dadurch ergeben sich perfekte Wachsbedingungen für Schimmel, denn am Schwamm kleben häufig Essensreste, die die Schimmelproduktion antreiben. Setzt der Anwender den Putzstein erneut ein, verteilt er diesen auf den gereinigten Oberflächen und gefährdet sich selbst.

Nachteile auf einen Blick:

  • ungeeignet für empfindliche, lackierte und offenporige Oberflächen
  • schimmeln bei falscher Benutzung

Was sollte ich beim Kauf von einem Putzstein beachten?

Damit der Putzstein jegliche Oberflächen im Haus sowie außerhalb des Hauses reinigt und dabei keine Oberflächen verkratzt, ist vor dem Kauf auf folgende Punkte zu achten:

Die biologische Abbaubarkeit

Ein Putzstein ist nicht zwingend biologisch abbaubar. Allerdings bieten die meisten Hersteller entweder eine Alternative an oder werben damit, dass ihr Produkt biologisch abbaubar ist. Da ein biologisch abbaubarer Putzstein ebenso gründlich Oberflächen reinigt wie ein herkömmlicher Putzstein, sollte der Käufer immer zur umweltfreundlicheren Alternative greifen, um Tier und Mensch zu schützen.

Die Einsatzmöglichkeiten

Bei den Einsatzmöglichkeiten sollte der Käufer bedenken, welche Oberflächen er mit dem Putzstein behandeln möchte. Entweder er wählt einen speziellen Putzstein für den Grill, Keramikoberflächen oder er greift zu einem (nicht-)scheuerfreien Putzstein. Dadurch kann der Käufer noch spezieller manche Oberflächen reinigen und sich vor ungewollten Kratzern schützen.

Die Größe

Putzsteine sind in einer 300 bis 400 g Dose erhältlich. Diese ist für den Gebrauch in einem Single-Haushalt ausreichend. Bei Familien oder größeren Oberflächen lohnt sich hingegen der Griff zu einer größeren Dose. Diese wiegt mindestens ein Kilogramm und hat ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Hinzu kommt, dass die Handhabung leichter ist, denn der größere Schwamm erleichtert das Reinigen von Oberflächen.

Der Abperl-Effekt

Der Abperl-Effekt ist das Abweisen von Wasser durch einen imprägnierenden Schutzfilm auf der behandelten Oberfläche. Dadurch bildet sich auf behandelten Fliesen weniger bis kein Schimmel und Oberflächen in der Küche bleiben leichter sauber. Der Abperl-Effekt sollte immer beim Putzstein vorhanden sein.

Wie viel kostet ein Putzstein?

Ein Putzstein kostet, je nach Größe, circa 15 Euro. Um das tatsächliche Preis-Leistungs-Verhältnis zu bestimmen, sollte der Käufer die Preise mit dem Gewicht vergleichen, um die Preise der unterschiedlich großen Putzsteine miteinander vergleichen zu können.

Zielinsky Putzstein

Welche Putzstein-Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat kein angesehenes Testmagazin oder die Stiftung Warentest einen Test zu Putzsteinen veröffentlicht. Dies kann sich zukünftig ändern, denn das Putzmittel ist ein vielseitig einsetzbares Produkt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit durch seine biologische Abbaubarkeit.

Lässt sich ein Putzstein selbst herstellen?

Putzsteine sind zwar größtenteils biologisch abbaubar, aber bei einem selbst hergestellten Putzstein kennt der Anwender jegliche Inhaltsstoffe und kann diese nach Belieben anpassen.

Für einen selbst hergestellten Putzstein sind folgende Inhaltsstoffe vonnöten:

  • 75 g Kokosfett
  • 30 g Seife
  • 55 g Heilerde
  • 45 g Waschsoda
  • Fünf Tropfen Teebaumöl

Mit diesen Inhaltsstoffen ist die Herstellung wie folgt zu gestalten:

Die Seife und das Kokosfett in einem Topf oder in der Mikrowelle langsam erhitzen. Dabei die Temperatur oder die Leistung der Mikrowelle nicht zu hoch wählen, denn sonst verbrennt das Gemisch. Die Seife und das Kokosfett sollen sich allerdings nur miteinander verbinden. Im Anschluss die restlichen Inhaltsstoffe hinzugeben und das Gemisch in ein Glas oder einen anderen Behälter abfüllen. Sobald der selbst gemachte Putzstein vollständig ausgekühlt ist, ist er bereit zur Verwendung.

Ähnliche Tests und Vergleiche:

Was sollte ich bei der Anwendung von einem Putzstein beachten?

Zwar liegt die Vermutung nah, den Putzstein direkt auf Oberflächen aufzutragen, dies führt jedoch zu einem ineffizienten Putzergebnis.

Folgendes Vorgehen ist notwendig, um Oberflächen effektiv mit dem Putzstein zu reinigen:

  1. Den beigelegten Schwamm befeuchten und mit kreisförmigen Bewegungen über den Putzstein reiben
  2. Im Anschluss bildet sich Schaum, den der Anwender durch Ausdrücken des Schwamms auf der zu reinigenden Oberfläche verteilen soll
  3. Diesen Prozess mehrmals wiederholen, damit die Oberfläche annähernd bedeckt ist
  4. Danach mit dem Schwamm den Schaum einreiben und kurz warten
  5. Nach dem Einwirken die Oberfläche mit Wasser abspülen, sodass kein Schaum mehr zu sehen ist
  6. Sobald die behandelte Fläche getrocknet ist, darf sie benutzt werden

Putztstein Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Der Putzstein ersetzt nicht nur mehrere Putzmittel, sondern verzichtet auch auf einen Großteil der chemischen Inhaltsstoffe anderer Reinigungsmittel. Dadurch ist er biologisch abbaubar und besonders ergiebig in der Anwendung. Er reinigt und versiegelt Oberflächen wie Fliesen oder die Spüle, macht diese weniger anfällig für Fett- sowie Kalkflecken und lässt das Wasser besser abperlen.